Design ist, wenn Kopf und Hand sich einig werden

Oder: Der Reiz des Uneitlen, Bescheidenen und Gewöhnlichen

"Unser Design ist pragmatisch", sagt Carmen Greutmann. "Es ist von unserem Systemdenken geprägt. Wir lieben das System."
Carmen und Urs Greutmanns Designhaltung lautet: analytisch recherchieren, innovativ handeln. Gemeinsam erörtern sie die Grundlagen, getrennt zeichnet jeder für sich, wiederum gemeinsam wird verdichtet und selektiert, diskutiert und geprüft.
Zusammen mit den Mitarbeitern wird dann am Modell gearbeitet, verworfen und weiter entwickelt bis das endgültige Produkt steht.
Im Vordergrund stehen nicht die Designer selbst, sondern das Produkt. Carmen und Urs Greutmann stellen das Wissen des Handwerks - Konstruktion und Form, Idee und Material, Wissen um Prozesse und Zusammenhänge - ins Zentrum ihrer Arbeit.
Sie streben nach haptischer, akustischer und funktionaler Qualität. Sie nehmen sich Zeit für jede Produktentwicklung. Sie bauen Modelle, um zu prüfen, welche Wirkung das Produkt im Raum entwickelt, welchen Klang es hat, wie es sich anfühlt.
Wichtig ist beiden ein gesamtheitlicher Ansatz. Sie wollen Einfluss nehmen auf Dinge, die über das Design hinausgehen. Umgekehrt lassen sie sich nicht nur von Entwicklungen in ihrem eigenen Bereich inspirieren. Auch Einflüsse aus der Kunst, Musik, Architektur, gesellschaftliche Befindlichkeiten und städtebauliche Entwicklungen fließen in ihre Arbeit ein.
Seit 2003 teilen sich Carmen und Urs Greutmann-Bolzern zudem eine Professur für Produktgestaltung an der Akademie der bildenden Künste in München.

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